Das Symbol der Vergänglichkeit

Da sind sie: Die Kirschblüten! Noch schöner als in meiner ohne hin schon schönen Vorstellung, in voller Pracht blühend an den Ästen der Bäume an den Straßenrändern. Ein Moment, in dem alles Sinn ergibt. Man nach nichts strebt, einfach mal still steht, tief atmet, inne hält.

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Das Leben seiner Frau

Ein letztes Mal stand sie im Esszimmer vor dem geöffneten Fenster und sah hinaus. „Auf Wiedersehen“, flüsterte sie in die Nacht. Schweren Herzens griff sie nach ihrem Koffer, öffnete die Haustüre und setzte sich ins wartende Taxi. „Zum Flughafen bitte.“

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Schweizer Alpenwelt

Das Gewitter ist direkt über uns – es ist unheimlich und faszinierend zugleich. Einige durchnässte Wanderer kommen uns entgegen, sie brechen die Wanderung ab. Wir hingegen ignorieren das mulmige Gefühl in unseren Bäuchen und entscheiden uns den Aufstieg zu wagen.

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Gedanken zum Aufbruch

Möchte die Reise starten. Möchte mich auf den Weg machen. Schon morgen möchte ich an einem anderen Ort aufwachen.

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Where’s your friend? Oder Krank sein ist scheiße.

Die Sonne wagt sich gerade erst zaghaft hinter den Baumwipfeln hervor, als ich bereits erwache. Alles befindet sich noch im Tiefschlaf. Die Hunde vor dem Hostel liegen regungslos auf der Strasse, die durchzechte Nacht lässt die übrigen Reisenden laut schnarchen, ja sogar der Hahn vom Garten des Nachbarn hat sich noch zurück gehalten. Nur einige Dorfbewohner sind bereits auf den Beinen. Und ich. Denn ich habe Schmerzen.

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Der erste Schritt

Erst in der Luft realisiere ich, dass mein seit Jahren immer wiederkehrender Tagtraum endlich Wirklichkeit wird. Dass ich bald an Orten sein werde, von denen ich zuvor nur gelesen oder gehört habe. Dass ich mich meinen Ängsten und dem Druck der Gesellschaft gestellt habe. Dass eine neue Herausforderung auf mich wartet.

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