Die erste Reise des neuen Jahres

Cinque Terre Anfang Januar. Trotz Sonnenschein ist es kalt. Warum reise ich im Winter nach Ligurien und fliege nicht lieber in die Wärme? Oder wenn man schon in der Kälte bleibt, warum nicht in die Berge fahren, in den Schnee?

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Magische Unterwasserwelt

Lege ich meinen Kopf in den Nacken, sehe ich das Glitzern der Sonnenstrahlen auf der Wasseroberfläche. Unter mir ist der Grund des Ozeans zu erkennen. Ich, irgendwo dazwischen im weiten Blau.

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Einmal das Meer sehen

Gerührt ließ er seine Augen über das dunkle Meer bis hin zum Horizont wandern. Nach all den Jahren waren sie endlich an ihrem Ziel angelangt – Eine Kurzgeschichte über Reiseträume, die große Liebe und die Vergänglichkeit des Lebens.

4

Wenn Träume in Erfüllung gehen

Auf dem Weg zur Seepromenade kaufe ich mir ein Schokobrötchen und ein Himbeerwasser, setze mich dann ans Ufer des Vierwaldstättersees, öffne meinen Rucksack und hole das Buch daraus hervor. Langsam beginne ich zu blättern, Seite für Seite. Lese die Namen der anderen Autoren, schaue mir ihre Bilder an. Dann sehe ich ein Bild aus meiner eigenen Fotosammlung, lese meinen Namen, meine Worte.

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Wohin unsere Beine uns tragen

Athen, 28 Grad. Der Hochsommer zeigt erbarmen. Zu dieser Jahreszeit ist es sonst heißer, noch heißer. Gar so, dass man nur im Schatten liegen oder im klimatisierten Restaurant einen erfrischenden Caffè freddo schlürfen möchte. Doch wir haben Glück und so flanieren wir seit zehn Stunden durch die Straßen der griechischen Metropole. Ohne Stadtplan, ohne Orientierungssinn.

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Der Tag an dem Buddha kam

Egal ob indischer Prinz, Flüchtlingskind, Büroangestellter oder Fussball-Profispieler. Egal ob Buddhist, Jude, Muslim, Katholik oder Atheist. Uns unterscheidet zwar der Geburtsort, das Umfeld, in welches wir hinein geboren werden und unsere Überzeugungen, aber in meinen Augen hat jedes Menschenleben den gleichen Wert.

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Das Glück des Mexikaners

An der Bar einer verrauchten Kneipe irgendwo im Stadtteil Asakusa treffe ich auf Miguel. Es ist mein erster Abend in Tokio und eigentlich ist mir nicht nach Gesellschaft zumute – möchte nur einige Songs der Live Band hören, mein Bier austrinken und gemütlich zurück ins Hostel schlendern, um zeitig ins Bett zu fallen. Doch dann ist da Miguel.

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