Gedanken zum Aufbruch

Möchte mich gemeinsam mit der Erde drehen.
Möchte fremde Sitten, Rituale und Sprachen verstehen.

Möchte lange Wege barfuss beschreiten,
dass mich Mut und Leichtsinn zu Abenteuern verleiten.

Möchte immer der Nase nach einem ungewissen Pfad entlang schreiten.
Möchte dabei über meine Füsse stolpern und an eigenen Aufgaben scheitern,
denn so kann ich nicht nur mein Wissen, sondern auch meinen Horizont erweitern.

Möchte in den Tag hinein leben und mich treiben lassen,
aber möchte auch überall sein, um nichts zu verpassen.

Möchte meine eigenen Grenzen überwinden
und dass mir beim Erreichen meiner Ziele niemals die Kräfte schwinden.

Möchte, dass alte Gedanken Neuen weichen,
dass fremde Menschen mir ihre Hände reichen.

Möchte spontan sein und nicht alles vorbereiten,
dass ich auch mal stehen bleiben kann, um die vielen Eindrücke zu verarbeiten.

Möchte still sitzen und die Augen schliessen,
um in aller Ruh das Leben zu geniessen.

Deshalb möchte ich aufbrechen. Endlich aufbrechen.
In langersehnte Träume, in fremde Länder, in ein neues Leben.

Raus aus meiner Komfortzone. Raus aus der Vernunft. Raus aus dem nassen Grau.
Rein in eine andere Zeitzone. Rein in die Überlebenskunst. Rein ins nasse Blau.

Möchte die Reise starten. Möchte mich auf den Weg machen.
Schon morgen möchte ich an einem anderen Ort aufwachen.

 

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3 comments

  1. Sehr schöne Gedanken zum Thema Aufbruch. Ich möchte auch schon morgen an einem anderen Ort aufwachen. Aber in 2 Wochen ist es bei mir endlich wieder so weit. Juhu….
    Alles Liebe
    Jules

    1. Danke Jules 🙂

      Das klingt toll! Wo geht’s denn hin? In die Wärme?
      Ich muss mich leider noch etwas gedulden… Die nächste lange Reise ist erst für Ende Mai geplant – freu mich schon riesig!

      Ich wünsche dir ganz viel Spaß und eine unvergessliche Zeit an diesem anderen Ort.

      LG Norah

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