Wohin unsere Beine uns tragen

Athen, 28 Grad. Der Hochsommer zeigt erbarmen. Zu dieser Jahreszeit ist es sonst heißer, noch heißer. Gar so, dass man nur im Schatten liegen oder im klimatisierten Restaurant einen erfrischenden Caffè freddo schlürfen möchte. Doch wir haben Glück und so flanieren wir seit zehn Stunden durch die Straßen der griechischen Metropole. Ohne Stadtplan, ohne Orientierungssinn.

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Das Glück des Mexikaners

An der Bar einer verrauchten Kneipe irgendwo im Stadtteil Asakusa treffe ich auf Miguel. Es ist mein erster Abend in Tokio und eigentlich ist mir nicht nach Gesellschaft zumute – möchte nur einige Songs der Live Band hören, mein Bier austrinken und gemütlich zurück ins Hostel schlendern, um zeitig ins Bett zu fallen. Doch dann ist da Miguel.

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Schau mal wie die Blätter tanzen

Die Sonne lacht durch mein Fenster, sie will, dass ich raus gehe. Raus in den Herbst, der sich heute von seiner schönsten Seite zeigt. Also schlüpfe ich in meine Jacke, stülpe mir eine Mütze über den Kopf, ziehe meine Schuhe an und schließe die Haustüre hinter mir zu.

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