Berta, eine Reisebekanntschaft

Der Wecker klingelt. Ich werfe die Bettdecke zurück, trinke eine Tasse Yorkshire Tea mit einem Schluck Milch, schlüpfe in Overall und Gummistiefel und mache mich auf den Weg zum Stall. Die Schafe warten.

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Die erste Reise des neuen Jahres

Cinque Terre Anfang Januar. Trotz Sonnenschein ist es kalt. Warum reise ich im Winter nach Ligurien und fliege nicht lieber in die Wärme? Oder wenn man schon in der Kälte bleibt, warum nicht in die Berge fahren, in den Schnee?

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Wohin unsere Beine uns tragen

Athen, 28 Grad. Der Hochsommer zeigt erbarmen. Zu dieser Jahreszeit ist es sonst heißer, noch heißer. Gar so, dass man nur im Schatten liegen oder im klimatisierten Restaurant einen erfrischenden Caffè freddo schlürfen möchte. Doch wir haben Glück und so flanieren wir seit zehn Stunden durch die Straßen der griechischen Metropole. Ohne Stadtplan, ohne Orientierungssinn.

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Schau mal wie die Blätter tanzen

Die Sonne lacht durch mein Fenster, sie will, dass ich raus gehe. Raus in den Herbst, der sich heute von seiner schönsten Seite zeigt. Also schlüpfe ich in meine Jacke, stülpe mir eine Mütze über den Kopf, ziehe meine Schuhe an und schließe die Haustüre hinter mir zu.

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Schweizer Alpenwelt

Das Gewitter ist direkt über uns – es ist unheimlich und faszinierend zugleich. Einige durchnässte Wanderer kommen uns entgegen, sie brechen die Wanderung ab. Wir hingegen ignorieren das mulmige Gefühl in unseren Bäuchen und entscheiden uns den Aufstieg zu wagen.

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