Wohin unsere Beine uns tragen

Athen, 28 Grad. Der Hochsommer zeigt erbarmen. Zu dieser Jahreszeit ist es sonst heißer, noch heißer. Gar so, dass man nur im Schatten liegen oder im klimatisierten Restaurant einen erfrischenden Caffè freddo schlürfen möchte. Doch wir haben Glück und so flanieren wir seit zehn Stunden durch die Straßen der griechischen Metropole. Ohne Stadtplan, ohne Orientierungssinn.

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Der Tag an dem Buddha kam

Egal ob indischer Prinz, Flüchtlingskind, Büroangestellter oder Fussball-Profispieler. Egal ob Buddhist, Jude, Muslim, Katholik oder Atheist. Uns unterscheidet zwar der Geburtsort, das Umfeld, in welches wir hinein geboren werden und unsere Überzeugungen, aber in meinen Augen hat jedes Menschenleben den gleichen Wert.

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Das Glück des Mexikaners

An der Bar einer verrauchten Kneipe irgendwo im Stadtteil Asakusa treffe ich auf Miguel. Es ist mein erster Abend in Tokio und eigentlich ist mir nicht nach Gesellschaft zumute – möchte nur einige Songs der Live Band hören, mein Bier austrinken und gemütlich zurück ins Hostel schlendern, um zeitig ins Bett zu fallen. Doch dann ist da Miguel.

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Farben des Himmels

Während sich meine Liebsten in dicke Winterjacken hüllen, trage ich ein leichtes Sommerkleid. Der Sand knirscht leise unter meinen Füßen, als ich barfuß am Strand entlang spaziere. Ich atme tief, rieche den salzigen Duft des Meeres und spüre den Wind auf meiner warmen Haut, die sanfte Brise, die über mein Gesicht streicht und mit meinem Haar spielt.

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Die Reisbäuerin von Ninh Binh

Kurz bevor ich vor Hilflosigkeit in Panik auszubrechen drohe, höre ich Motorengeräusche aus der Ferne. Zuerst nur ganz leise, dann wird das Rattern lauter und schon bald strahlt mich ein freundlicher junger Mann an, zeigt auf den Hintersitz seines Motorrads und fragt: „Ninh Binh?“

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Kurioses Südkorea: Der Ventilatortod

Du bist müde und möchtest schlafen, doch du kriegst kein Auge zu, denn es ist heiß und du schwitzt. Also schaltest du den Ventilator ein. Die Türe deines Schlafzimmers ist zu, auch die Fenster hast du geschlossen – ein folgenschwerer Fehler?

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Schau mal wie die Blätter tanzen

Die Sonne lacht durch mein Fenster, sie will, dass ich raus gehe. Raus in den Herbst, der sich heute von seiner schönsten Seite zeigt. Also schlüpfe ich in meine Jacke, stülpe mir eine Mütze über den Kopf, ziehe meine Schuhe an und schließe die Haustüre hinter mir zu.

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