Die erste Reise des neuen Jahres

Trotz Sonnenschein ist es kalt. Ich ziehe den Reißverschluss meines Mantels nach oben. Über meiner Jeanshose trage ich Stulpen. Auf meinem Kopf eine Mütze. Ein Schal schütz meinen Hals, Handschuhe meine Finger. An den Füßen gefütterte Stiefel. Warum reise ich im Winter nach Ligurien und fliege nicht lieber in die Wärme? Oder wenn man schon in der Kälte bleibt, warum nicht in die Berge fahren, in den Schnee?

Die Antwort lautet: Cinque Terre. Eine Landschaft aus weinbebauten Hügeln und malerischen Fischerdörfern. Ein Geruch von Salz, ein paar Sonnenstrahlen, Meerbrise, Spaghetti alle vongole. Ein Tag vergeht, ein neuer beginnt. Mit dem Zug fahre ich entlang der Küste von Dorf zu Dorf, schlendere durch die Gassen, atme die kühle Luft während einem Strandspaziergang und schreite auf verlassenen Wanderwegen.

Monterosso, Vernazza, Corniglia, Manarola und Riomaggiore.

Vor Saisonbeginn geht es ruhig und beschaulich zu. Erst wenige Pauschalurlauber, Reisegruppen oder Kreuzfahrt-Touristen lassen sich blicken und so bin ich froh, im Januar hier zu sein. Aber eigentlich ist Italien doch sowieso immer eine gute Idee!

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2 comments

    1. Hi Anna, ich hoffe sehr, dass du Cinque Terre einmal mit eigenen Augen bestaunen kannst. Geniesse es, wenn es soweit ist 🙂

      Liebe Grüße Norah

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